BBL und IPL tauchen oft als zwei konkurrierende Behandlungen auf. Tatsächlich liegen sie näher beieinander, als die Namen vermuten lassen: BBL (BroadBand Light) ist die Marken-Variante von IPL des Herstellers Sciton – beide arbeiten mit intensiv gepulstem Licht. Bei alestetics in Zürich arbeiten wir mit dem Lumenis Stellar M22 IPL, einem der modernsten IPL-Systeme. Hier liest du, wie die Technologie wirkt, was sie leisten kann und worauf es wirklich ankommt.
BBL und IPL – derselbe Ansatz, unterschiedliche Marken
BBL und IPL nutzen beide gepulstes, breitbandiges Licht, um Pigment, Rötungen und das Hautbild zu verbessern. BBL ist dabei kein eigenes Wirkprinzip, sondern die geschützte IPL-Variante von Sciton. Entscheidend für das Ergebnis ist deshalb weniger der Markenname als das konkrete Gerät, die richtige Einstellung und die geschulte Anwendung. Wir arbeiten mit dem Lumenis Stellar M22.
Warum wir mit dem Lumenis Stellar M22 arbeiten
Der Stellar M22 ist mehr als ein Standard-IPL-Gerät. Er kombiniert mehrere Technologien, mit denen sich die Behandlung präzise und angenehm steuern lässt:
- OPT (Optimal Pulse Technology) für eine gleichmässige Energieabgabe
- MSP (Multiple Sequential Pulsing), das die Haut in mehreren Stufen sanft erwärmt – weniger Hitze, weniger Reizung
- integrierte Kühlung, die die Hautoberfläche während der Behandlung schützt
- ein modulares System, das sich mit Laser-Modulen wie ResurFX™ kombinieren lässt
Damit lassen sich verschiedene Themen ansprechen – von ungleichmässigem Teint und Rötungen bis zu feiner Hauttextur. Mehr zur Behandlung bei uns liest du auf der Seite Stellar M22™ IPL & ResurFX™.
Wie IPL auf der Haut wirkt
IPL (Intense Pulsed Light) sendet kurze Lichtimpulse aus einem breiten Wellenlängenbereich (etwa 400 bis 1200 nm). Über Filter lässt sich das Licht so steuern, dass gezielt bestimmte Strukturen in der Haut angesprochen werden – sogenannte Chromophore:
- Melanin für einen ungleichmässigen, sonnenbedingten Teint
- Hämoglobin für Rötungen und Couperose
Das Licht wird in Wärme umgewandelt, die diese Zielstrukturen kontrolliert erwärmt; der Körper baut sie anschliessend ab. Gleichzeitig regt die sanfte Wärme die Fibroblasten an, neues Kollagen zu bilden – das festigt und glättet das Hautbild (Li et al., 2016). Dass IPL bei sonnenbedingter Pigmentierung, Rötungen und Hauttextur wirkt, ist in einer systematischen Übersicht belegt (Sales et al., 2022). Wie Kollagen dabei wirkt, liest du unter Kollagen aufbauen.
Was IPL kann – und was nicht
IPL ist stark bei sonnenbedingter Pigmentierung, Rötungen und einem ungleichmässigen Teint. Bei tiefen Falten ist die Wirkung dagegen begrenzt – dafür eignen sich andere Methoden besser. Ehrlich eingeordnet: IPL verbessert vor allem Farbe und Oberfläche der Haut, weniger die Tiefe. Und es ersetzt keinen Sonnenschutz – dazu gleich mehr.
Warum Sonnenschutz nach IPL so wichtig ist
Nach einer IPL-Behandlung ist die Haut besonders lichtempfindlich, weil Pigmentzellen und oberflächliche Strukturen angeregt wurden. UV-Strahlung kann in dieser Phase neue Pigmentierung oder Rötungen auslösen. Deshalb gilt: für mindestens zwei bis vier Wochen konsequent Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 50) – auch an bewölkten Tagen. Guter Sonnenschutz schützt nicht nur, sondern erhält auch das Ergebnis.
Welche Behandlung passt zu dir?
Ob IPL für dein Hautziel sinnvoll ist – und mit welchen Einstellungen – hängt von Hauttyp und Hautbild ab. Hellere bis mittlere Hauttypen sind in der Regel gut geeignet; bei dunkleren Hauttypen entscheiden wir individuell, weil das Risiko für Pigmentverschiebungen höher sein kann. Am besten klären wir das gemeinsam in der AURA 3D Hautanalyse.
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Was ist der Unterschied zwischen BBL und IPL?
BBL (BroadBand Light) ist die Marken-Variante von IPL des Herstellers Sciton – beide arbeiten mit intensiv gepulstem Licht. Es handelt sich also nicht um zwei verschiedene Wirkprinzipien. Wichtiger als der Markenname sind das konkrete Gerät, die richtige Einstellung und die geschulte Anwendung. Wir arbeiten mit dem Lumenis Stellar M22 IPL.
Was kann IPL bei der Haut verbessern?
IPL eignet sich vor allem bei sonnenbedingter Pigmentierung, Rötungen und einem ungleichmässigen Teint sowie für eine feinere Hauttextur. Bei tiefen Falten ist die Wirkung begrenzt – dafür eignen sich andere Methoden besser.
Ist IPL für alle Hauttypen geeignet?
Hellere bis mittlere Hauttypen sind in der Regel gut geeignet. Bei dunkleren Hauttypen entscheiden wir individuell, weil das Risiko für Pigmentverschiebungen höher sein kann. Im Beratungsgespräch klären wir, was für deine Haut passt.
Wie viele Sitzungen brauche ich und worauf muss ich danach achten?
In der Regel sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen sinnvoll. Wichtig danach ist konsequenter Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor für mindestens zwei bis vier Wochen – damit das Ergebnis hält und keine neue Pigmentierung entsteht.
